Ein Kaffee half auch nicht

Es gibt Streit bei Tisch. Schon wieder Streit, denke ich. Ziemlich oft in letzter Zeit – wenn wir zu Abend essen, gibt es Zoff. Liegt es daran, dass es die einzige Zeit ist, an der wir alle zusammenkommen? Liegt es an der Entwicklungsphase der Kinder, genannt Pubertät? Ist es der elterliche Stress im Beruf? Kann man es wirklich jedes Mal auf die Pubertät und den Schulstress schieben? Oder gibt es noch einen anderen Grund?

 

Die Erkenntnis hierzu bekam ich im Seminar „Entdecke Deinen Feinstoffkörper – für Schutz und Stärkung der Lebensenergie“. Es behandelt unter anderem den Aspekt der feinstofflichen Schicht der Nahrung.

 

Wie wir Menschen hat auch die Nahrung eine feinstoffliche Schicht und diese kann belastet sein. Ist das der Fall, so kommt diese Belastung durch das Essen in unseren Körper, die sich z. B. in Ärger oder Wut äußern kann. In diesem Seminar habe ich viel über den Umgang mit der Nahrung gelernt. Nicht zuletzt haben auch das soziale Miteinander und das Verhalten des Einzelnen eine große Bedeutung.

 

Mit diesem Wissen koche ich seitdem nicht nur anders, ich gehe sogar anders einkaufen. Denn das Kochen fängt ja bekanntlich beim Einkaufen* an. Mit der Zeit gelang es mir immer besser das Erlernte in den Alltag zu integrieren – und bei Tisch wurde es ruhiger.

 

*Lesen Sie dazu auch den Blog „Im Supermarkt“.

 

Eine weitere Erkenntnis hatte ich in diesem Seminar. Vor einigen Jahren aß ich in einer Mensa zu Mittag. Danach stellte sich eine bleierne Müdigkeit ein. Die Konzentration war dahin. Ein Kaffee half auch nicht. Woran kann das gelegen haben?

 

Ein Aspekt, gerade in einem Mensabetrieb gut vorstellbar, ist, dass unter Zeitdruck gekocht wurde. Außerdem sind dort viele Menschen tätig. Viele Menschen mit vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten. Sorgen, Ängsten, Kummer usw. Auch diese Gefühle können sich unter Umständen auf die feinstoffliche Schicht der Nahrung übertragen. Im Seminar wurde mir bewusst, dass es hilfreich ist, u. a. Verständnis für die beschriebenen möglichen Umstände aufzubringen, damit sich Belastungen wieder lösen können. Nicht immer konnte ich zwar verhindern, dass ich nach dem Essen müde wurde, aber die Müdigkeit war weniger bleiern und dauerte nicht mehr so lange an.

 

Noch ein Beispiel – das kennen Sie vielleicht auch. Nach dem Essen stehen Sie in der „Süßigkeitenabteilung“ Ihrer Vorratskammer und wissen nicht wonach Sie suchen? Oder Sie kriechen förmlich in den Kühlschrank auf der Suche nach etwas „Leckerem“? Obwohl Sie gut gegessen haben und eigentlich satt sind, fühlen Sie sich hungrig. Habe ich Sie „erwischt“? Dann geht es Ihnen wie vielen von uns. Mich eingeschlossen.

 

Im Seminar „Entdecke deinen Feinstoffkörper“ erfuhr ich, dass das mit dem inneren Hunger zusammenhängt. Wir sind auf einer anderen Ebene nicht „satt“. Es ist der Feinstoffkörper, der nicht gut genährt ist. Der Hunger nach dem Essen versucht zu kompensieren, was einem wirklich fehlt. Wir sind auf der Suche nach Ersatznahrung. Das kann die Tüte Chips oder die Tafel Schokolade sein, der Kaffee, den man nach dem Essen „unbedingt braucht“ oder sogar der Streit mit der Partnerin oder dem Partner, den man aus unerfindlichen Gründen vom Zaun bricht.

 

Im Seminar habe ich gelernt auf meinen Feinstoffkörper zu achten und zu hören. Bezieht man den Feinstoffkörper bewusst mit in sein Leben ein, können sich die eben erzählten Gegebenheiten ändern.

 

Übrigens: Der Besuch dieses Seminars (sowie die Inanspruchnahme der feinstofflichen Behandlung) hat mich dazu bewogen, selbst die Berufe Feinstofflehrerin und Feinstoffpraktikerin (NDGM) zu erlernen. Sie können also bei meinen Kolleg*innen und auch bei mir das Seminar „Entdecke Deinen Feinstoffkörper – für Schutz und Stärkung der Lebensenergie“ besuchen.

 

Haben Sie Interesse? Wir freuen uns auf Sie. Hier finden Sie die aktuellen Seminartermine.

 

Cynthia Felsner

Feinstoff-Praktikerin NDGM, Feinstoff-Lehrerin GLV-I NDGM

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