Bye bye Morgengesicht

Pflege für den Feinstoffkörper

 

Wer mag das schon erlebt haben – dass das eigene Gesicht einem morgens wie 10 Jahre gealtert vorkommt? Der Ausdruck fahl und abwesend, die Gesichtszüge von den Stürmen der unruhigen Nacht zerzaust, die Augen durch einen Grauschleier hindurch blinzelnd … Manches ändert sich nach der morgendlichen Pflege, doch manchmal bleibt der befremdliche Eindruck länger.

 

Ein frühmorgendlicher Blick auf den Mitmenschen lässt einen ahnen, dass man nicht als einziger ein Morgengesicht trägt. Was wir hier sehen und meist nicht wissen, dass wir es sehen –  ist das Feinstoffliche, das uns durchdringt und umgibt und einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit hat.

 

Solche Morgengesichter können einige Stunden später wie ausgetauscht aussehen. Doch der Prozess dahin ist mühsam und kostet uns Kraft. Lebenskraft, die sonst anderweitig zur Verfügung stehen könnte. Im Feinstofflichen findet man viele Erklärungen für das „Morgengesicht“ und für die neblige Schwere, die dahinter steckt – und auch Lösungen.

 

Woher kommt das Morgengesicht?

 

Nachts verarbeiten die Feinstoffkörper das, was sie am Tag belastet hat. Seien es anstrengende Gespräche oder Belastungen, die über die Nahrung aufgenommen wurden – diese kommen oft nachts in Bewegung. Die Reste der belastenden Erlebnisse liegen morgens nah an der Oberfläche und wollen, wie die Absonderungen an der Hautoberfläche, weg gewaschen werden. Doch wie?

 

Wir wissen heute, wie gesund und wohltuend eine Dusche sein kann. In früheren Zeiten soll das Waschen mit Wasser nicht üblich gewesen sein, und wer es sich leisten konnte, überdeckte die Körpergerüche mit Parfüm. In der heutigen Zeit ist es noch nicht so bekannt, dass der  Feinstoffkörper, der dem physischen Körper am nächsten liegt, auch gepflegt werden möchte, um seine Funktion als kraftbringende Schutzhülle erfüllen zu können. Kaffee und andere Muntermacher können die – aus feinstofflicher Unordnung resultierenden – Müdigkeitserscheinungen und Konzentrationsschwächen zwar kurzfristig überdecken. Laut Statistik soll jeder Bundesbürger im Durchschnitt 150 Liter Kaffee im Jahr trinken, ein Konsum, der auf Bedürfnisse hinweist, die über den reinen Genuss des Kaffeegeschmacks hinausgehen dürften.

 

Durch das richtig durchgeführte feinstoffliche Waschen kann auf einer anderen Ebene eine ähnliche Frische erlebt werden, wie der Körper es nach dem Reinigen mit Wasser empfindet. Wachheit, Beweglichkeit der Gedanken, Tatkraft und Freude können der Ausdruck sein. Schlechte Träume und störende Gedanken der vorangegangenen Nacht lassen einen in Ruhe, und man kann konzentriert und klar in den Tag gehen.

 

Eine neue Art des Waschens …

 

Das Waschen des Feinstoffkörpers findet nicht meditativ oder gedanklich statt, sondern mit der Handfläche. In der Forschungsarbeit der Göthert-Methode hat sich gezeigt, dass der naheliegende Feinstoffkörper zwar feiner, aber dennoch substanziell ist und so die direkte Unterstützung mit der Hand benötigt. Während die Handinnenfläche etwa eine Handbreit vom physischen Körper entfernt über den Feinstoffkörper streift, wird gleichzeitig die Umgebung interessiert wahrgenommen. An dichteren Stellen verweilt die Hand kurz, z.B. am Hinterkopf und Nackenbereich, wo sich vieles ansammeln kann. Dabei wird wenig Konzentration in die Hand projiziert – diese bleibt wahrnehmend und ähnlich achtsam, wie wenn man den physischen Körper berühren würde.

 

Das feinstoffliche Waschen kann in den Göthert-Seminaren erlernt werden, die von ausgebildeten Feinstofflehrern NDGM (Nach der Göthert-Methode) durchgeführt werden. Denn es bedarf etwas Übung, dass das was einen umgibt, in Bewegung kommt, sich ordnet und durchfließt und nicht nur „verschmiert“ wird. Es ist eine Technik, die durch Übung und Erfahrung verfeinert werden kann. – So wie wir lange gebraucht haben, uns mit dem physischen Körper zurecht zu finden, brauchen wir auch Zeit und Unterstützung, mit den feineren Ebenen unseres Daseins umzugehen.

 

 

… und ein neues Gefühl in den Tag zu gehen

 

Nach gelungenem feinstofflichen Waschen ist die Erfrischung nicht nur spürbar, sondern auch für andere sichtbar. Und – wie bei einer Fensterscheibe, die gereinigt wurde, ist auch der Blick nach außen klarer. Da kann es sein, wie in Seminaren öfters berichtet wird, dass die Tasse Kaffee, die man dringend benötigt hat um morgens funktionsfähig zu werden, nicht mehr notwendig ist – und stattdessen schon wach genossen werden könnte.

 

Angela Göthert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus der Erfahrungswissenschaft der Göthert-Methode:

 

Das Feinstoffliche Waschen.

 

Der Mensch hat neben seinem physischen Körper auch feinere Körper – die Feinstoffkörper. Diese durchdringen und umgeben den physischen Körper. Der naheliegende Feinstoffkörper benötigt ähnlich wie der physische Körper Pflege und Nahrung. Wird dies beachtet, führt es zu einer spürbaren Verbesserung des gesamten Wohlbefindens.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Referenz zum Feinstofflichen Waschen

 

Nach dem feinstofflichen Waschen am Morgen fühle ich mich erfrischt, wach und präsent und mehr bei mir.

Auch äußerlich kann man das sehen- das Gesicht sieht irgendwie „glattgebügelt“ und frisch aus. Es ist vor oder nach der Dusche in kurzer Zeit gut durchzuführen.

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