„Ich kann das nicht!“ „Ich lerne das nie“ – Glaubenssätze hinter sich lassen

Kürzlich bin ich in einem Gespräch mit einer Kundin gefragt worden, was ich von Glaubenssätzen halte. Ich machte mir im Nachhinein Gedanken darüber.

 

Sätze wie „Das passiert immer nur mir!“, „Ich kann das nicht!“, „Das lerne ich nie!“, „Meine Wünsche zählen nicht!“, „Ich habe es nicht verdient!“ und viele andere sind meist Prägungen aus der Kindheit. Eingetrichtert von den Eltern und dem näheren Umfeld wie Lehrer, Verwandte, Nachbarn.

 

Kinder wissen noch instinktiv, was richtig für sie ist. Die machen sich sofort bemerkbar, wenn etwas nicht passt – sogar schon, wenn sie noch nicht sprechen können. Bis die Erwachsenen – in erster Linie die Eltern – ihnen etwas anderes erzählen, und die Kinder übernehmen es.

 

Es kann schmerzlich sein oder gar wütend machen, wenn einem klar wird, dass Glaubenssätze Sätze sind, die einen geprägt haben, aber nicht der eigenen Wahrheit entsprechen. Sätze, die Eltern, aus welchen Gründen auch immer, einem eingetrichtert oder vorgelebt haben. So darf man lernen, die Eltern nicht dafür zu verurteilen, denn diese wussten es wahrscheinlich nicht besser und sind ebenfalls geprägt worden, und haben in gutem Glauben diese „Vorgaben“ an die Kinder weitergegeben.

 

Wie ist es möglich, sich als Erwachsener davon zu lösen?

 

Erst einmal muss man herausfinden, was einem eigentlich entspricht. In sich hineinhorchen und seine innere Stimme wahrnehmen und verstehen lernen.

 

Denn – egal was Eltern, Freunde, Kollegen behaupten, was gut für einen sei – allein man selbst weiß in sich, was einem guttut.

 

Das Gute ist, als Erwachsener hat man die Chance, diese Glaubenssätze über Bord zu werfen und sich von Prägungen zu lösen. Man kann lernen seine innere Stimme wahrzunehmen. Es ist das Flüstern unseres Feinstoffkörpers. Denn der Feinstoffkörper weiß ganz genau, was guttut und was schadet – ihm und „seinem Menschen“.

 

Der zweite Schritt ist dann, der inneren Stimme nachzukommen und wirklich eine Veränderung herbeizuführen. Ein Beispiel: Eine weibliche Person – „typischerweise“ eine Frau – hat sich ein schlichtes Regal gekauft, welches noch zusammengebaut werden soll. Ihr wurde als Kind gesagt, sie habe „zwei linke Hände“, sie sei handwerklich nicht begabt. Sie horcht in sich hinein, ob das wirklich ihre eigene Meinung widerspiegelt oder ob es die Meinung ihres früheren Umfeldes ist. Heute ist sie erwachsen und da sie sich von dieser Prägung lösen will, probiert sie einfach aus, das Regal zum Stehen zu bringen. „So schwer kann das doch nicht sein, ist ja schließlich keine Schrankwand und eine Beschreibung liegt bei.“, ist nun ihre neue Einstellung.

 

Im Übrigen – Das Buch von Ronald Göthert „Entdecke deinen Feinstoffkörper verdeutlicht sehr anschaulich, was es mit dem Feinstoffkörper und seiner Stimme auf sich hat. Anhand des Buches kann dies praktisch erlernt und umgesetzt werden oder im gleichlautenden Seminar unter direkter Anleitung.

 

 

Cynthia Felsner, Feinstoffpraktikerin NDGM, Feinstofflehrerin GLV-1 NDGM

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